Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Deutschland pocht auf Vereinfachung
Deutschland beklagt in einer Mitteilung an die EU-Kommission die Überregulierung im EU-Ökolandbau. Die Hauptprobleme liegen laut dem Bundesagrarminister in unklaren Vorschriften und zahlreichen Doppelkontrollen. Unterstützung erhält der Minister von 16 weiteren Mitgliedstaaten und dem BÖLW.
"Vor allem der Ökolandbau ist überreguliert." Das hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir am Montag (27.1.) beim Agrarrat deutlich gemacht. Deutschland legte eine Mitteilung an die EU-Kommission vor, in der die Brüsseler Behörde zu konkreten Gegenmaßnahmen aufgefordert wird. Unterstützt wurden die Forderungen des deutschen Ressortchefs von 16 weiteren Mitgliedstaaten; darunter Frankreich, Tschechien, Dänemark und Rumänien sowie Belgien.
Als eines der Hauptprobleme hat der Minister die Vielzahl und in Teilen mangelnde Kohärenz an Rechtstexten ausgemacht. Abhilfe könnte laut Özdemir mit Unterstützung der "Fit for Future-Plattform" geschaffen werden, einem Beratergremium der EU-Kommission zur Reduzierung von Verwaltungslast. Im letzten Jahr hätten die Mitgliedstaaten und Interessengruppen bereits Empfehlungen zur Straffung der EU-Rechtsvorschriften für die Produktion und Kennzeichnung von ökologischen Lebens- und Futtermitteln vorgelegt. Diese könnten die Belastung der Unternehmen, die nach der EU-Öko-Verordnung arbeiteten, verringern, heißt es in der Erklärung.
Konkret drängt Deutschland auf die Überarbeitung von unklaren Vorschriften sowie die Minimierung von Doppelkontrollen und des Dokumentationsaufwandes für ökologische Betriebe im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Kommission wird aufgefordert, einen detaillierten Aktionsplan vorzulegen, um den Weg für geeignete Initiativen zur Vereinfachung der ökologischen Gesetzgebung und zur Verringerung des Verwaltungsaufwands zu ebnen.
Unterstützung vom BÖLW
Unterstützung erhielt Özdemir auch aus der Branche. Der geschäftsführende Vorstand vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, sieht wichtige Anliegen vertreten. Vor allem die EU-Ökoverordnung müsse in ihrer rechtlichen Auslegung klarer, transparenter und flexibler werden. Andernfalls befürchtet Röhrig, dass Biohersteller "die Lust an natürlichen Rezepturen und schonenden Produktionsweisen verlieren". Auch müssten die Landwirte weiterhin Anreize erhalten, auf Bio umzusteigen und dem Sektor treu zu bleiben. An EU-Agrarkommissar Christophe Hansen appelliert der BÖLW, die Bitte der 17 Mitgliedsstaaten zügig aufzugreifen und das EU-Recht von überflüssigen, doppeldeutigen und missverständlichen Regeln zu befreien. AgE
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Deutschland pocht auf Vereinfachung
Deutschland beklagt in einer Mitteilung an die EU-Kommission die Überregulierung im EU-Ökolandbau. Die Hauptprobleme liegen laut dem Bundesagrarminister in unklaren Vorschriften und zahlreichen Doppelkontrollen. Unterstützung erhält der Minister von 16 weiteren Mitgliedstaaten und dem BÖLW.
"Vor allem der Ökolandbau ist überreguliert." Das hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir am Montag (27.1.) beim Agrarrat deutlich gemacht. Deutschland legte eine Mitteilung an die EU-Kommission vor, in der die Brüsseler Behörde zu konkreten Gegenmaßnahmen aufgefordert wird. Unterstützt wurden die Forderungen des deutschen Ressortchefs von 16 weiteren Mitgliedstaaten; darunter Frankreich, Tschechien, Dänemark und Rumänien sowie Belgien.
Als eines der Hauptprobleme hat der Minister die Vielzahl und in Teilen mangelnde Kohärenz an Rechtstexten ausgemacht. Abhilfe könnte laut Özdemir mit Unterstützung der "Fit for Future-Plattform" geschaffen werden, einem Beratergremium der EU-Kommission zur Reduzierung von Verwaltungslast. Im letzten Jahr hätten die Mitgliedstaaten und Interessengruppen bereits Empfehlungen zur Straffung der EU-Rechtsvorschriften für die Produktion und Kennzeichnung von ökologischen Lebens- und Futtermitteln vorgelegt. Diese könnten die Belastung der Unternehmen, die nach der EU-Öko-Verordnung arbeiteten, verringern, heißt es in der Erklärung.
Konkret drängt Deutschland auf die Überarbeitung von unklaren Vorschriften sowie die Minimierung von Doppelkontrollen und des Dokumentationsaufwandes für ökologische Betriebe im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Kommission wird aufgefordert, einen detaillierten Aktionsplan vorzulegen, um den Weg für geeignete Initiativen zur Vereinfachung der ökologischen Gesetzgebung und zur Verringerung des Verwaltungsaufwands zu ebnen.
Unterstützung vom BÖLW
Unterstützung erhielt Özdemir auch aus der Branche. Der geschäftsführende Vorstand vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, sieht wichtige Anliegen vertreten. Vor allem die EU-Ökoverordnung müsse in ihrer rechtlichen Auslegung klarer, transparenter und flexibler werden. Andernfalls befürchtet Röhrig, dass Biohersteller "die Lust an natürlichen Rezepturen und schonenden Produktionsweisen verlieren". Auch müssten die Landwirte weiterhin Anreize erhalten, auf Bio umzusteigen und dem Sektor treu zu bleiben. An EU-Agrarkommissar Christophe Hansen appelliert der BÖLW, die Bitte der 17 Mitgliedsstaaten zügig aufzugreifen und das EU-Recht von überflüssigen, doppeldeutigen und missverständlichen Regeln zu befreien. AgE
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Deutschland pocht auf Vereinfachung
Deutschland beklagt in einer Mitteilung an die EU-Kommission die Überregulierung im EU-Ökolandbau. Die Hauptprobleme liegen laut dem Bundesagrarminister in unklaren Vorschriften und zahlreichen Doppelkontrollen. Unterstützung erhält der Minister von 16 weiteren Mitgliedstaaten und dem BÖLW.
"Vor allem der Ökolandbau ist überreguliert." Das hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir am Montag (27.1.) beim Agrarrat deutlich gemacht. Deutschland legte eine Mitteilung an die EU-Kommission vor, in der die Brüsseler Behörde zu konkreten Gegenmaßnahmen aufgefordert wird. Unterstützt wurden die Forderungen des deutschen Ressortchefs von 16 weiteren Mitgliedstaaten; darunter Frankreich, Tschechien, Dänemark und Rumänien sowie Belgien.
Als eines der Hauptprobleme hat der Minister die Vielzahl und in Teilen mangelnde Kohärenz an Rechtstexten ausgemacht. Abhilfe könnte laut Özdemir mit Unterstützung der "Fit for Future-Plattform" geschaffen werden, einem Beratergremium der EU-Kommission zur Reduzierung von Verwaltungslast. Im letzten Jahr hätten die Mitgliedstaaten und Interessengruppen bereits Empfehlungen zur Straffung der EU-Rechtsvorschriften für die Produktion und Kennzeichnung von ökologischen Lebens- und Futtermitteln vorgelegt. Diese könnten die Belastung der Unternehmen, die nach der EU-Öko-Verordnung arbeiteten, verringern, heißt es in der Erklärung.
Konkret drängt Deutschland auf die Überarbeitung von unklaren Vorschriften sowie die Minimierung von Doppelkontrollen und des Dokumentationsaufwandes für ökologische Betriebe im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Kommission wird aufgefordert, einen detaillierten Aktionsplan vorzulegen, um den Weg für geeignete Initiativen zur Vereinfachung der ökologischen Gesetzgebung und zur Verringerung des Verwaltungsaufwands zu ebnen.
Unterstützung vom BÖLW
Unterstützung erhielt Özdemir auch aus der Branche. Der geschäftsführende Vorstand vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, sieht wichtige Anliegen vertreten. Vor allem die EU-Ökoverordnung müsse in ihrer rechtlichen Auslegung klarer, transparenter und flexibler werden. Andernfalls befürchtet Röhrig, dass Biohersteller "die Lust an natürlichen Rezepturen und schonenden Produktionsweisen verlieren". Auch müssten die Landwirte weiterhin Anreize erhalten, auf Bio umzusteigen und dem Sektor treu zu bleiben. An EU-Agrarkommissar Christophe Hansen appelliert der BÖLW, die Bitte der 17 Mitgliedsstaaten zügig aufzugreifen und das EU-Recht von überflüssigen, doppeldeutigen und missverständlichen Regeln zu befreien. AgE


